Die Macht von Big Tech zurückerobern.
Gemeinsam für sicherere soziale Netzwerke.
Willkommen an einem Ort, an dem wir gemeinsam darüber nachdenken können, wie unser digitales Leben aussehen soll. Und an dem wir die Gruppen kennenlernen, die daran arbeiten, eine Online-Welt zu schaffen, die wir uns alle wünschen und von der wir alle profitieren können.
Als das Internet wuchs und in unsere Häuser einzog, war die Idee und der Traum, dass ganz normale Menschen auf der ganzen Welt direkt miteinander in Kontakt treten könnten. Dass wir nicht länger auf Mainstream-Medien oder von Regierungen bereitgestellte Informationen angewiesen sein würden, sondern über Grenzen sowie kulturelle und sprachliche Barrieren hinweg miteinander kommunizieren könnten. Eine vernetzte Welt, in der Menschen Gedanken, Informationen und Spaß miteinander teilen.
Das World Wide Web breitete sich aus, soziale Netzwerke wurden entwickelt und mit dem Versprechen gelauncht, Menschen auf der ganzen Welt auf unkomplizierte Weise miteinander zu verbinden und sie am Leben anderer teilhaben zu lassen. Doch es dauerte nicht lange, bis diese glänzende Idee ihren Glanz verlor. Noch bevor wir überhaupt bemerkten, was geschah, waren unsere Online-Räume im Besitz von Milliardärskonzernen und wurden von ihnen kontrolliert. Sie integrierten aggressive Algorithmen und Funktionen in die Plattformen, um uns abhängig zu machen. Unsere Sicherheit wurde dem Profit geopfert und unsere Daten wurden zum Verkauf angeboten.
Die meisten von uns haben zumindest einige der Probleme erlebt, die dadurch entstehen, wie soziale Netzwerke derzeit betrieben werden und in wessen Besitz sie sind. Wir verbringen unzählige Stunden mit Doomscrolling auf Kosten unserer mentalen Gesundheit und wertvollerer Aktivitäten. Wir haben gesehen, wie der Hass und die Spaltung auf unseren Handybildschirmen auf unsere Straßen übergeschwappt sind. Wir haben erlebt, wie Wahlen und demokratische Prozesse untergraben wurden. Unsere persönlichen Daten wurden unzählige Male gekauft und verkauft und ohne unser Wissen oder unsere Kontrolle genutzt.
Aber der Traum eines sicheren, vielfältigen und aufregenden World Wide Web muss nicht sterben. Wenn wir uns der Probleme bewusst sind, können wir uns alle zusammenschließen und zu einer digitalen Welt zurückkehren, in der wir uns entfalten können.
Viele Menschen und Gruppen setzen sich bereits dafür ein, von Tech-Insider*innen bis hin zu Jugendgruppen. Sie kämpfen, lobbyieren und mobilisieren für eine gesündere, sicherere und demokratischere Online-Welt, in der soziale Netzwerke für uns arbeiten und nicht gegen uns und in der du Ressourcen findest, mit denen du deine Zeit zurückgewinnen kannst.
Diese Website soll dir dabei helfen, mit diesen Gruppen in Kontakt zu kommen, damit du dich ihnen anschließen und deine Stimme einbringen kannst.
Bei einem der folgenden Links kannst du deine Reise beginnen
Ich mache mir Sorgen über die Auswirkungen sozialer Medien auf Kinder
Ich möchte die Zukunft der digitalen Medien mitgestalten
Ich suche nach Tools, die mir helfen, meine Online-Zeit auf gesündere Weise zu gestalten
Ich bin bereit, Maßnahmen zu ergreifen, um dem schädlichen Verhalten der großen Technologiekonzerne Einhalt zu gebieten und die Kontrolle zurückzugewinnen.
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Lush’ Geschichte des Engagements für digitale Ethik
Lush engagiert sich schon seit Langem für digitale Ethik und setzt sich in diesem Bereich aktiv für Veränderungen ein. Einer der vielleicht größten Schritte, die wir unternommen haben, war unser Rückzug von den großen sozialen Netzwerken – Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat und X – aus Sorge darüber, wie diese Plattformen betrieben werden und welche Auswirkungen das auf ihre Nutzer*innen und die Gesellschaft insgesamt hat.
Hier findest du einen kurzen Überblick über unsere Arbeit, mit der wir die Macht von Big Tech zurückerobern und uns für sicherere soziale Netzwerke einsetzen.

2016
Am Black Friday 2016 startete Lush gemeinsam mit Access Now seine erste Kampagne zu digitalen Rechten. Lush-Websites auf der ganzen Welt wurden „abgeschaltet“ und konfrontierten Besucher*innen mit einer simulierten Stilllegung und dem Aufruf, aktiv zu werden.
Die weltweite #KeepItOn-Kampagne sollte auf die Auswirkungen von Internetsperren aufmerksam machen. Begleitet wurde sie von der limitierten Badebombe Error 404, deren Erlöse in den Digital Fund flossen, um Initiativen dabei zu unterstützen, das Internet weltweit zugänglich zu halten.

2018
Nachdem Facebook bekannt gegeben hatte, dass die Daten von 29 Millionen Nutzer*innen aufgrund eines Fehlers offengelegt worden waren, entwickelte und verkaufte Lush auf der Konferenz The Next Web 2018 eine limitierte Tragetasche mit dem Slogan „What the Zuck?“. Die Erlöse flossen in den Lush Digital Fund, der weltweit Initiativen für einen positiven Einsatz von Technologie unterstützt.

2020
Am 5. September 2020 arbeitete Lush gemeinsam mit IAMWHOLE und Zoe Sugg am Digital Detox Day, um dazu aufzurufen, für einen ganzen Tag die Geräte wegzulegen und sich auf die eigene mentale Gesundheit zu konzentrieren.
Die Kampagne war ein großer Erfolg: Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt nahmen daran teil. Passend dazu brachten wir eine exklusive Badebombe namens IRL heraus. Die Erlöse flossen in den Wholeness Fund, der Förderungen für Graswurzelgruppen auf der ganzen Welt bereitstellte, die sich auf mentale Gesundheit und Wohlbefinden konzentrieren.

2021
Nach der Veröffentlichung der Facebook Files durch die Meta-Whistleblowerin Frances Haugen beschlossen wir, uns weltweit von Instagram, Facebook, TikTok und Snapchat zurückzuziehen. Die Berichte bestätigten unsere Befürchtungen hinsichtlich der negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke. Den Daten zufolge hatten 13,5 % der jungen Mädchen in Großbritannien, die Instagram nutzten, häufiger Suizidgedanken.
Außerdem trugen die Algorithmen den Berichten zufolge zur Verbreitung von Falschinformationen und Gewalt bei.
Am gravierendsten jedoch: Meta wusste laut Bericht, wie diese Probleme behoben werden könnten, entschied sich aber dagegen.

2023
Wir setzten die Konversation beim SXSW in Austin, Texas, mit dem Lush House fort. Dort veranstalteten wir Tech-Demos und Talks und begrüßten unter anderem Frances Haugen, um darüber zu sprechen, wie eine soziale Zukunft aussehen könnte.
Lush x The Future Laboratory Report
Ausgehend von der Überzeugung, dass Technologie mehr geben sollte, als sie nimmt, arbeitete Lush mit der Strategic-Foresight-Beratung The Future Laboratory zusammen und gab den Bericht „Digital Engagement: A Social Future“ in Auftrag.
Die Ergebnisse zeigen unter anderem: 55 % der 12.000 von uns befragten Menschen wünschen sich weniger Kontrolle durch Big Tech im Internet, während 70 % eine globale Gesetzgebung fordern, die die Sicherheit von Nutzer*innen im Internet schützt. Der Bericht bildete die Grundlage für das Manifest The SOCIAL Framework: sechs Prinzipien für digitale Räume, Plattformen und digitale Interaktion, die dazu beitragen sollen, eine technologieoptimistische Zukunft zu ermöglichen.
Am Black Friday 2023 verließ Lush X aus Sorge über die Entwicklungen nach der Übernahme durch Elon Musk. Außerdem starteten wir gemeinsam mit People vs Big Tech eine Kampagne, um deren Arbeit dabei zu unterstützen, die Macht der wenigen Big-Tech-Unternehmen einzuschränken, die das Internet mit aufdringlicher Überwachung, ausbeuterischen und süchtig machenden Algorithmen, schädlichen Inhalten und Echokammern monopolisiert haben.
Die Lush-Onlineshops in Großbritannien und Irland, den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Spanien, Italien, Japan, Australien und Aotearoa (Neuseeland) verkauften dafür eine limitierte Badebombe namens The Cloud.

2025
Zurück beim SXSW veranstalteten wir diesmal eine Podiumsdiskussion zum Thema Meinungsfreiheit und Hassrede und stellten die Frage, wer dafür Verantwortung trägt.
Wir führten die Safer Socials Policy ein, mit einem Fokus auf Menschen statt Plattformen. Sie basiert unter anderem auf den Ergebnissen der von Lush gemeinsam mit The Future Laboratory in Auftrag gegebenen Studie mit 12.000 Menschen weltweit, die zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht glaubt, dass soziale Netzwerke genug tun, um ihre Nutzer*innen vor Schaden zu schützen.
Safer Socials Summit – London
Im November veranstalteten wir gemeinsam mit People vs Big Tech unseren ersten Safer Socials Summit in London. Wir brachten Kreative, Campaigner*innen, Expert*innen für Tech Justice, gleichgesinnte Unternehmen und Lush-Mitarbeitende zusammen, um über den Machtmissbrauch durch Big Tech zu sprechen und erste Gespräche darüber anzustoßen, was wir tun können, um stärkere Communitys, Unternehmen und eine bessere Zukunft zu schaffen.

2026
2026 launchten wir unsere Safer Socials-Kampagne in allen unseren Shops in Großbritannien, Europa, den USA und Kanada, und planen, sie in den kommenden Monaten auf weitere Länder auszuweiten.
